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Zur Ruhe kommen – den Arbeitstag im Sommer abstreifen

20. Juli 2017

Wer kennt das nicht – morgens schon zerknittert aufstehen, der Kaffee hat auch schon mal besser geschmeckt und der Rest der Familie fordert noch vor dem Wachwerden seine Portion an Aufmerksamkeit – weiter geht es auf die Arbeit, wieder jemand krank gemeldet und der Chef braucht die Auswertung der Daten und das am besten vorgestern! Abends wird es spät im Büro, die Familie möchte versorgt und der kommende Tag vorbereitet werden. Wenn es dann endlich so weit ist und wir ein bisschen Zeit für uns haben, dann finden wir keine Ruhe. Der Tag spukt uns noch durch den Kopf und wir sind irgendwie immer noch auf Action gepolt, obwohl der Körper schon lange nach Ruhe verlangt. Doch genau jetzt – in solchen Situationen zur Ruhe kommen – das ist nicht immer ganz einfach. 

 

Ich selbst arbeite im Kundenservice – das bedeutet Großraumbüro, hohe Lautstärke, wartende Kunden und gefühlt „drölfzigtausend“ verschiedene Charaktere, die aufeinandertreffen. Die Tage sind nicht immer einfach und ganz oft nehme ich mir den Stress des Tages auch mit nach Hause. Um genau das zu vermeiden, habe ich mir kleine Routinen gesucht, um die Arbeit auch im Büro zu lassen und so mit freiem Kopf nach Hause in einen entspannten Abend zu starten. Natürlich muss ich nicht jeden Tag auf alle dieser Tricks zurück greifen – aber es ist gut zu wissen, wie man das Stresslevel für sich selbst reduzieren kann. 

 

Wenn ich an wirklich anstrengenden Tagen heimkomme, schnappe ich mir als erstes mein Wauzi und dann geht es noch mal raus. Je nach Stresslevel, Uhrzeit, Wetter und vor allem Lust der alten Dame drehen wir dann noch eine kleine oder größere Runde. Es tut unheimlich gut nach dem Bürotag noch mal rauszukommen und den Blick über Wiesen und Felder schweifen zu lassen. Das ist dann für mich die Zeit meine Gedanken zu ordnen und den Tag abzustreifen. Diese Runde macht den Kopf wieder frei, ein erstes Gefühl von „zur Ruhe kommen“ und Umschalten auf den „Zu-Hause-Modus“ stellt sich ein. 

Zur Ruhe kommen

Zur Ruhe kommen

Natürlich wartet danach noch ein bisschen Hausarbeit auf mich – dazu möchte die Lunchbox für den nächsten Tag vorbereitet werden und Jessy möchte auch ihr Abendessen. Wenn meine Mama daheim ist, essen wir eigentlich immer zusammen. Das finde ich immer besonders schön. An den Wochen, wo ich den Spätdienst erwischt habe, werden die Hausarbeit und die Lunchvorbereitungen auf den nächsten Morgen verlegt – denn nach 20.30 Uhr möchte ich nur ungern noch in der Küche stehen. 

Zur Ruhe kommen

 

Nachdem dann alles sauber und erledigt ist, kann der gemütliche Teil des Abends beginnen. Jetzt wird es Zeit, dass nicht nur der Körper – sondern auch der Geist zur Ruhe kommen kann. Ich gehe als erstes unter die Dusche und greife hier zu Duschgels, die leicht und beruhigend duften. Das gleiche gilt auch für Bodylotions – es muss ein bisschen weichspülerartig und sanft duften. Hauptsache nichts Aufputschendes oder sehr Frisches. Danach schlüpfe ich in meine Wohlfühlkleidung, Kopf und Körper sind jetzt im Abend-Modus und können zur Ruhe kommen.

 

Zur Ruhe kommen


An warmen Sommertagen setze ich mich mit meiner Wasserflasche auf die Terrasse. Ich liebe es unsere Wellensittiche zu beobachten, dass ich manchmal besser als Kino! Dazu schnappe ich mir mein Handy und schaue, was alles in der bunten Instagram-Welt passiert ist. Sollte noch Arbeit am Blog oder einem Post anstehen, dann darf mein Laptop ebenfalls mit raus. 
 

Zur Ruhe kommen

Wenn das Wetter eher weniger zum draußen sitzen einlädt, geht es nach dem Duschen auf die Couch. Die Woche über vermeide ich es meine Abende am Schreibtisch zu verbringen. Lieber schreibe ich von der Couch aus. Ich zünde eine Duftkerze an – oftmals mit beruhigendem Lavendelkomponenten oder warmen Weichspülerduft. Auch dann scrolle ich mich durch die Instagramwelt, schaue auf diversen Blogs vorbei oder blättere durch verschiedene Zeitschriften. Wenn ich doch noch motiviert sein sollte, dann greife ich auch schon mal zu meinem aktuellen Buch.

Zur Ruhe kommen

Da das Fernsehprogramm mich – von der einen oder anderen Sendung mal abgesehen – selten reizt, läuft meist eine Serie auf Netflix oder ich lasse einfach nur Musik von diversen Playlists laufen. Damit ist der Tag für mich endgültig vorbei und der Alltags-Stress bleibt draußen vor der Tür.

 

Feste Zeiten, wann es schlafen geht, habe ich nicht – hier höre ich auf meinen Körper! Wenn ich müde werde, geht es ohne Umwege schlafen. 

 

Wie sehen Eure Tricks aus, um nach einem stressigen Tag zur Ruhe kommen zu können? Habt Ihr auch kleine Routinen, die Euch helfen den Alltag aus zu sperren?

 

 

Liebste Grüße,

Sandra

    1. Vielen Dank für Deinen Kommentar, liebe Evy. Ja, was soll ich sagen, zu tun ist halt immer und Langeweile soll ja nicht aufkommen. 🙂
      Bei mir muss auch immer die to-do-Liste abgehakt sein, um dann abschalten zu können. Ansonsten spuken mir immer noch viel zu viele Sachen im Kopf rum.

      Hab einen entspannten Abend!

      Liebste Grüße,
      Sandra

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